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Grundlegende Gedanken zum Linkbuilding

Hallo liebe Leser,

zu Linkbuilding und SEO ist hier im Blog schon einiges geschrieben und veröffentlicht worden. So umfassende und zahlreiche Informationen zum Thema, wie sie in diesem Gastartikel vorzufinden sind, konnten Sie hier aber noch nie lesen.

Deshalb möchte ich Sie auch gar nicht länger aufhalten und übergebe hiermit an meine charmante Gastautorin und ihre grundlegenden Gedanken zum Linkbuilding.

Linkbuilding, Rankings und SEO

Mein Name ist Emily, ich arbeite für Usenet.NL. Wir sind ein Usenetprovider und aufgrund der Zusammenarbeit mit vielen Affiliate Homepages hatten wir die Möglichkeit viel über Linkbuilding, Rankings und SEO allgemein zu erfahren.

Mit diesem Beitrag will ich darauf eingehen, welche grundlegenden Gedankengänge und Techniken es für das Linkbuilding gibt.

Ich gehe mit Absicht nicht auf die Onpagefaktoren ein, da diese schon zur Genüge besprochen wurden. Dennoch möchte ich noch einmal klar herausstellen, dass ohne eine sehr gute Onpage Optimierung das beste Linkbuilding nichts bringt.

Google ist auf User Experience aus und genau diese gewährleisten wir durch eine sehr gute Onpage Optimierung. Zusätzlich kommt noch der interne Linkjuice hinzu welcher geschickt gelenkt werden möchte um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Doch zurück zum Linkbuilding.  Einige relativ heftige Updates haben die SERPS in letzter Zeit ordentlich durchgemischt, doch eigentlich hat sich am Linkbuilding an sich nichts verändert.

Nachfolgend will ich auf einige grundlegende Abläufe eingehen, welche sehr hilfreich sind, wenn man in einen neuen Markt einsteigen möchte:

Wissen was die Konkurrenz macht

Zuerst einmal gilt es zu wissen mit wem man sich denn um die Frontplatzierungen streitet. Der nächste Schritt ist dann zu erst einmal, genau das gleiche zu tun wie die Konkurrenz. Man sucht sich die Backlinks der Konkurrenz und sortiert diese nach gängigen Kriterien, wie Blogposts, Kommentare, Bookmarks usw. Dabei kann Excel manchmal sehr hilfreich sein, da viele Urls einen Hinweis auf die Linkart beinhalten. Somit kann man mit etwas Geschick auch große Linkpools sortieren. So enthalten Blogposts oft das Datum in der Url und dieses Vorgehen lässt sich mit etwas Nachdenken schnell auf andere Linkarten übertragen.

Nun wissen wir, wie die Konkurrenz aufgestellt ist und können und daran machen erst einmal gleich zu ziehen. Das Prinzip dahinter ist, dass viele Nischen ihre eigenen Gegebenheiten haben und Google aufgrund der Konkurrenz auch weiß, wie diese aussehen. Stechen wir also von Anfang an mit völlig anderen Links heraus machen wir uns verdächtig und riskieren es schnell wieder aus den SERPS herauszufliegen. Später können wir dann einen drauf setzen und nicht nur durch mehr Volumen, sondern auch mit alternativen Verlinkungen an der Konkurrenz vorbeiziehen.

Vertrauen erarbeiten

Zu Beginn gilt es vor allem bei einer neuen Domain das Vertrauen von Google zu gewinnen, wir brauchen also Autorität. Dafür gibt es einen einfach Weg, der jedoch ein wenig Geld benötigt. Mit etwas Geschick lassen sich im Internet viele Open Source Projekte finden, welche für eine kleine Spende als Unterstützung einen Link herausgeben. Auf diese Weise kann man auch einer neuen Seite schnell ein wenig Trust verpassen. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass der PageRank der neuen Seite auch sehr schnell ansteigen wird, da Open Source Projekte meist auch selbst sehr gut verlinkt sind. Mit etwas Nachdenken wird den meisten ein Licht aufgehen, wie es relativ einfach ist diese Seiten zu finden.

Man muss nur die passenden Footprints ausfindig machen!

Eine Marke werden

Google hat etwas dagegen, wenn wir das Internet mit nutzlosen Spam verschmutzen. Jedoch hat Google nichts dagegen, wenn wir unsere eigene Marke vermarkten.

Deshalb ist es ein guter Tipp Linkbuilding immer wie eine Marketing Kampagnie aussehen zu lassen. Dies gilt vor allem beim Erstellen von Accounts im Social Web, bei Bookmark Portalen, aber auch bei allen anderen Linkbuilding Aktivitäten.

So unterstützen wir den „Branding Effekt“ durch Google und machen uns die Welt selbst noch einmal ein ganzes Stück einfacher.

Den Markt übernehmen

Zugegeben diese Überschrift mag ein wenig reißerisch klingen. Doch wenn wir die oberen Punkte beachten und langsam mit der Konkurrenz gleich ziehen, wird es Zeit den Markt zu erobern.

Jetzt müssen wir zuerst durch Volumen und dann durch Qualität an der Konkurrenz vorbeiziehen. Was in der Praxis heißt, dass wir zuerst versuchen möglichst viele der Links zu erhalten, welche die anderen Seiten in der Top 10 ebenfalls besitzen.

Dann gilt es von den selben Linktypen mehr und qualitativ hochwertigere zu erhalten. Im letzten Schritt wird dann für eine größere Linkdiversität gesorgt in dem wir unseren Linkpool mit ausergewöhnlichen, schwer nacharmbaren und alternativen Links anreichern.

Dabei ist natürlich ein gutes Netzwerk an eigenen Seiten und/oder Partnerseiten von Vorteil. Aber auch ohne großes Budget oder eigene Seiten kann man aktiv und kreativ werden, es ist nur komplizierter.

An hochwertige Links gelangen

Bis zu einem gewissen Grad ist es machbar mit manuellen Methoden mit der Konkurrenz mitzuhalten, doch oft hat man es mit Agenturen zu tun die schnell einige tausend Euro investieren können um ein Projekt voranzutreiben. Um dort mitzuhalten muss man besonders gut organisiert sein und etwaige Nachteile ausgleichen können. Über lange Zeit haben sich Gastartikel auf jeden Fall bewährt um an hochwertige Links zu kommen. Oft kann man Seitenbetreiber mit besonders guten Inhalten überzeugen einen Artikel zu veröffentlichen. Doch wie kann ich ohne eine Massenemailsoftware und stundenlange Recherche an geeignete Seiten kommen? Es ist eigentlich gar nicht so schwierig. Mit folgender Methode will ich vor allem aufzeigen, dass man auch als „Hobby SEO“ Chancen hat gutes Linkbuilding zu betreiben.

Vorgehen kann man dabei zum Beispiel wie folgt. Zuerst lässt man sich in Google statt 10 Ergebnissen, 100 Ergebnisse anzeigen. Nun installiert man zum Beispiel folgenden „Scraper“ für Chrome: https://chrome.google.com/webstore/detail/mbigbapnjcgaffohmbkdlecaccepngjd. Markiert man nun die grüne Url in den Google Suchergebnissen und wählt „scrape simular“, so hat man innerhalb von Sekunden die Top 100 für eine Suchanfrage abgespeichert. Diese Methode wendet man nun für verschiedene Keyword Kombinationen an und schon ist man im Handumdrehen in Besitz von einigen Hundert potentiellen Linkpartnern.

Nun kann man die doppelten Einträge löschen und die Liste in kleine Happen einteilen und abarbeiten. Beim Anschreiben gilt es kreativ, höflich aber bestimmt zu sein. Wenn du den jeweiligen Seiten einen wirklichen Mehrwert bieten kannst, werden sie nicht abgeneigt sein dich zu verlinken. Doch für die Linkaquisemails könnte man wohl einen eigenen Beitrag verfassen.

Alles in allem gar nicht so außergewöhnlich

Mag jetzt wohl der ein oder andere denken, doch orientiert man sich an diesem Vorgehen kann man Ergebnisse erzielen, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte. Und gerade bei weniger umkämpften Keywords kannst du auf diese Weise schnell top Platzierungen erreichen und auch auf Dauer halten. Denn auch ein weiteres vermeintliches „Hammerupdate“ wird nur die Seiten treffen, welche Webspam verbreiten statt sich geschickt zu vermarkten.